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Sonnenklar? - Was wir über Sonnenschutz oft nicht wissen

Sowie die Sonne scheint und wir das traumhafte Frühlingswetter mit unseren Lieben genießen möchten, stehen wir wieder vor dem Drogeriemarkt-Regal und rätseln: Welcher Sonnenschutz ist der beste Kompromiss zwischen Wirksamkeit, Gesundheit und Spaß bei der Anwendung. Denn wir haben inzwischen verstanden, dass herkömmliche Sonnenschutzpräparate, plakativ gesagt, manchmal eine Art chemische Keule für unseren Körper sein können. Deshalb möchte ich diesen Blogartikel nutzen, Sie auf eine kurze Orientierungsreise in die Welt des Sonnenschutzes zu entführen.

Warum mich das Thema Sonnenschutz so bewegt?

Schon seit einigen Jahren bin ich mit dem Thema intensiv befasst, weil auch wir bei Zen-of-Nature unseren Kundinnen sehr gerne einen Naturkosmetik Sonnenschutz zur Verfügung stellen möchten. Dieser sollte aber nicht nur in Sachen Wirksamkeit und Gesundheits-Verträglichkeit höchsten Ansprüchen genügen, sondern auch in der Anwendung perfekt sein. Und genau hier sind wir mit dem heutigen Stand unserer Resultate noch nicht ganz zufrieden. Wir benötigen deshalb noch etwas Zeit für die Entwicklung. Qualität braucht eben immer auch etwas Geduld.

Soweit bekannt: Hauttyp und Lichtschutzfaktor.

Sonnencreme soll die Haut vor der energiereichsten Strahlung des Sonnenlichtes schützen: Der UV-Strahlung (10% des Sonnenlichtes). Setzen wir unsere Haut längere Zeit dem Sonnenlicht aus, kann diese UV Strahlung Veränderungen in der Hautzellen-DNA bewirken, was im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen kann. Und das noch bevor ein Sonnenbrand entsteht. Deshalb enthält jede Sonnencreme einen UV Filter, dessen Stärke an dem auf der Verpackung aufgedruckten Lichtschutzfaktor erkennbar ist. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto höher der Schutz. Multipliziert man den Selbstschutz-Faktor der Haut mit dem Lichtschutzfaktor, so erhält man einen Richtwert,wie lange man sich in der Sonne aufhalten kann. Zum Beispiel: Hauttyp 1 (sehr helle Haut) hätte einen Selbstschutz-Faktor von 10 Minuten. Bei einem Lichtschutzfaktor 10, könnte unser Sonnenbad also 100 Minuten dauern. Je nach Hauttyp verlängert sich die Selbstschutz-Zeit. Darauf sollten Sie auf jeden Fall achten und prüfen Sie bitte hier schon mal ihren Hauttyp.

Soweit unbekannt: Der Lichtschutzfaktor schützt nicht vor UV(A) Strahlung.

Die schädliche UV-Strahlung des Sonnenlichtes besteht nicht nur aus UV(B), sondern zu 94% aus der UV(A) Strahlung. Und was viele von uns Sonnenanbeterinnen nicht wissen: Der uns bekannte Lichtschutzfaktor, den wir dem Aufdruck unserer Sonnencreme entnehmen, bezieht sich ausschließlich auf den Schutz vor UV(B)-Strahlung. Wesentlich schädlicher als diese ist jedoch die lang- und kurzwellige UV(A) Strahlung. Sie ist energetisch zwar schwächer, dringt aber deutlich tiefer in die unteren Hautschichten ein. Dort schädigt sie das Bindegewebe, fördert den Kollagenabbau und ist maßgeblich für unsere sonnenbedingten Hautalterung verantwortlich. Ein geschädigtes Bindegewebe führt zur Erschlaffung der Haut, zu Falten, Trockenheit und Pigmentflecken. Experten schätzen, dass bis zu 80% der Hautalterungsprozesse auf das Sonnenbaden zurückzuführen sind. (Wer diesen Mechanismen noch genauer verstehen möchten, dem sei dieser Artikel der Stern-Online-Redaktion empfohlen.)

Aber das ist längst noch nicht die ganze Wahrheit. In gutem Glauben rüsten wir uns gerade für den Sommerurlaub mit Sonnenschutzmitteln und hohem Lichtschutzfaktor. Klar - wir werden viel Zeit in der Natur verbringen und die Sonneneinstrahlung ist bekanntlich im sonnigen Süden deutlich intensiver als bei uns zu Hause. Die UV(A)-Strahlung beeindruckt das allerdings überhaupt nicht. Denn: Im Unterschied zu der UV(B) Strahlung ist sie das ganze Jahr über nahezu gleich stark - unabhängig von Tageszeit, Jahreszeit oder Höhenlage. Sogar Wolken und Fensterscheiben halten sie nicht auf. Auch durch diese vermeintlichen „Filter” nimmt die intensität der UV(A) Strahlung nicht ab. Wir können uns also weder bei bedecktem Himmel noch hinter der Fensterscheibe vor ihr sicher fühlen. Und es kommt noch „dicker”: Die intensität der UV(A) strahlen ist an den Polen stärker als am Äquator. Die Strahlen-Intensität ist also in Europa höher als am Äquator. Somit ist der Schutz vor UV(A) Strahlen bei uns zu Hause fast noch wichtiger als im Urlaub. Die Sonnencreme Ihrer Wahl für den Sommerurlaub sollte also zwingend auch einen Schutz vor UV(A)-Strahlung beinhalten. Diesen erkennen Sie an dem UV(A) Logo, das in einem Kreis zusätzlich zu dem Lichtschutzfaktor auf der Verpackung abgedruckt sein muss. Der Schutz vor UV(A) Strahlung sollte dabei ⅓ des ausgewiesenen Lichtschutzfaktors betragen.

Und jetzt wissen Sie auch, wie wichtig es ist sich zusätzlich vor den, das ganze Jahr über intensiven, UV(A) Strahlen zu schützen.

Kann meine tägliche Pflege mich vor UV(A) Strahlung schützen?

Die beste Anti Aging Pflege beginnt mit einem täglichen Schutz vor der UV(A) Strahlung im Alltag.
Ein guter Basisschutz vor UV(A) Strahlung sollte deshalb sogar in Ihren Pflegeprodukten enthalten sein.
Das ist zum Beispiel einer der vielen Gründe, warum ich für die Rezeptur meiner Zen-of-Nature Lifting-Pflegeserie einen Wirkstoffkomplex aus pflanzlichen Stammzellen einsetze. Er vitalisiert nicht nur intensiv die Hautstammzellen, sondern schützt auch die epidermalen Stammzellen vor der Belastung durch UV-Strahlung – speziell vor der UV(A)-Strahlung des Sonnenlichtes. Insbesondere in Kombination mit unserem Serum erreicht man einen sehr guten Basisschutz für „Every Day” – der bei starker Sonneneinstrahlung natürlich durch eine Sonnenschutz-Creme mit beiden Schutzfaktoren ergänzt werden muss.

Wie funktioniert ein herkömmlicher Sonnenschutz?

Herkömmliche Sonnenschutzmittel arbeiten mit chemischen Filtern. Diese chemischen Schutzfilter enthalten Substanzen, welche in die Haut eindringen und gemeinsam mit ihr einen Schutzfilm bilden. Sie wandeln die schädlichen UV(B)- und UV(A)-Strahlung in gesundheitlich unbedenkliches Infrarotlicht und Wärme um. Wer sich für den genauen chemischen Prozess interessiert findet ihn in diesem Artikel der Welt sehr verständlich beschrieben. Da ein einzelner Filtern nicht die gesamte Bandbreite der UV Strahlung abdecken kann, werden in der Regel mehrere chemische Filter miteinander kombiniert. Die Liste der chemischen UV-Filter ist sehr lang und man sollte fairerweise zugeben, dass darunter auch einige offenbar gut verträgliche Substanzen zu finden sind. Eine Liste der definitiv bedenklichen chemischen UV-Filter find Sie hier.

Wie funktioniert der natürliche Sonnenschutz?

Bei einem natürlichen Sonnenschutz handelt es sich meist um einen sogenannten mineralischen Sonnenschutz. Hier geht es um simple Physik, denn das Sonnenlicht wird von mineralischen Partikeln reflektiert und kann der Haut so nicht schaden. Zu den mineralischen Sonnenschutz-Filtern gehören z.B. Zinkoxyd oder Titandioxid. Diese Sonnenschutz-Filter sind deshalb wirkungsvoll und gleichzeitig gesundheitlich unbedenklich, weil die mineralischen Partikel deutlich größer als die Hautporen sind. Somit nicht in die Haut eindringen können.

Aber Achtung: Es gibt auch hier eine Schattenseite, auf die Sie unbedingt achten sollten. Eben weil die mineralischen Partikel etwas größer sind als die der chemischen, lässt sich mineralische Sonnencreme deutlich schlechter auf der Haut verteilen und tendiert dazu, einen weißen Schleier auf der Haut zu bilden, der sich nur schwer wieder entfernen lässt. Hier behilft sich die Kosmetik-Industrie mit Partikeln in Nanogröße, indem sie die mineralischen Partikel verkleinert. Womit auch hier theoretisch die Gefahr besteht, dass die entstandenen „Nano-Partikel” in die Haut eindringen und sich in unserem Körper ablagern könnten. Das ist keine Gewissheit, aber eine in der Fachwelt diskutierte Gefahr. Als Folge besteht für die Verwendung von Nanopartikeln bereits Kennzeichnungspflicht. Vermeiden Sie deshalb der Einfachheit halber alle mineralischen Sonnencremes mit der Aufschrift „nano”.

Können auch pflanzliche Öle vor UV-Strahlung schützen?

Überraschenderweise ist das tatsächlich so. Pflanzliche Öle, wie z. B. Kokosöl, Sesam- oder Hanföl verzögern nicht nur die Hautalterung indem Sie die Haut mit wertvollen Fettsäuren und antioxidativen Vitamin E versorgen, sondern blocken auch bis zu 30% der UV Strahlung des Sonnenlichtes ab. Das genügt natürlich nicht für ein ausgedehntes Sonnenbad, für besonnene Strandgänger mit Sonnenhut und Vorliebe für schattige Plätze kann der Schutz aber ausreichend sein.

Um einen umfassenden und gesunden Schutz vor UV(B) und UV(A) Strahlen zu erhalten geht unsere Entwicklungsarbeit bei Zen-of-Nature I cosmetics aber in eine noch etwas andere Richtung. Dabei werden wir auf jeden Fall UV Filter der neuesten Generation einsetzen und einen Dreifachschutz vor UV-Strahlung, freien Radikalen und DNA Schäden entwickeln. Abonnieren Sie einfach unseren Blog-Newsletter, dann halte ich Sie auf dem Laufenden.

So, jetzt sind Sie gut vorbereitet, um Ihr nächstes Sonnenbad ganz entspannt und ohne Schattenseiten zu genießen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.

Herzliche Grüße
Barbara Uhsadel
(Gründerin von Zen-of-Nature I cosmetics)

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Tags: Sonnenschutz
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